Piracetam: Wirkung, Dosierung, Erfahrung & Nebenwirkungen

Clemens
31. Dezember 2019

Einleitung

Piracetam ist einer der bekanntesten Arzneistoffe der Antidementiva und wird weitgehend zur Behandlung von Demenz eingesetzt. Mittlerweile gibt es aber auch einige Biohacher welchen den Wirkstoff als Neuroenhancer missbrauchen. Dieser ist ein cyclisches Derivat (γ-Lactam) der γ-Aminobuttersäure (GABA – wichtiger Neurotransmitter) und regt den zellulären Zucker- sowie Sauerstoffwechsel im Gehirn.

Doch welche Wirkung darf man sich von Piracetam erwarten und wie setzt man es am besten ein? Alles über die Wirkung, Dosierung, Erfahrung sowie potentiellen Nebenwirkungen. Anschließend ziehen wir ein Fazit mit alternativer natürlicher Produktempfehlung. 

Wirkung

Piracetam wirkt anregend auf den zellulären Zucker- sowie Sauerstoffwechsel im Gehirn. Somit wird dieses besser mit Nährstoffen versorgt und wird infolgedessen auch leistungsfähiger. Auch die Verformbarkeit des Blutes verbessert sich wodurch die Durchblutung der Gefäße verbessert werden kann. Bisher konnte das in einige Tests gezeigt werden wobei das komplette Wirkungsspektrum noch nicht geklärt ist.

Das Ziel von Piracetam ist es insbesondere bei Demenzpatienten zahlreiche kognitive Fähigkeiten wie Konzentrations, Gedächtnis aber auch Motivation zu erhöhen um im Alltag besser zu Recht zu kommen. 

Seitens der Herstellerfirma UCB gibt es seit Einführung des Produktes vor 5 Jahren zahlreichen Studien welche die versprochene Wirkungen auch belegen konnten. Jedoch gab es diesbezüglich schon Kritik seitens verschiedener unabhängiger Verbände wie beispielsweise die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft welche dies in Frage stellten. 

Dosierung & Einnahme

Die Einnahme von Piracetam ist grundsätzlich nur für Patienten über 18 Jahren geeignet. Zudem sollten schwangere Frauen auch auf die Einnahe verzichten. Bezüglich dieser Gruppen gibt es zu wenig Daten um die Sicherheit belegen zu können. Die genaue Dosierung und Einnahme wird vom behandelten Arzt bestimmt. In der Regel erfolgt die Einnahme jedoch in Form von Tabletten. Dabei liegt die Tagesdosis bei rund 2400mg Diese teilt sich in 3 Tabletten zu je 800mg oder 2 zu je 1200mg auf.

In seltenen Fällen bei denen Wirkung ausbleibt kann die Wirkung sogar noch verdoppelt werden. 

 

Nebenwirkungen

Die Liste der potentiellen Nebenwirkungen ist lang und sollte unbedingt beachtet werden bevor man die Einnahme in Erwägung zieht. Diese muss ohnehin zuvor mit einem Arzt abgesprochen werden, da der Arzneistoff rezeptpflichtig ist. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören unter anderem folgende Symptome:

  • Nervositöt
  • Unruhe
  • Erregtheit
  • Angststörungen
  • Schlafstörungen
  • Schlaflosigkeit
  • Reizbarkeit & Aggressivität

Darüber hinaus gibt es auch noch seltenere Nebenwirkungen welcher mit der Einnahme von Piracetam einher gehen könnten. 

  • Schwindel
  • Schwäche
  • Veränderung des Blutdrucks

Zudem sollte man sich über etwaige Kontraindikationen informieren wenn man gleichzeitig auch noch andere Medikamente zu sich nimmt. Auch dies muss dem behandelten Arzt abgesprochen werden um schwerwiegende Folgen oder Nebenwirkungen auszuschließen. Grundsätzlich wird Piracetam jedoch nicht im Körper verstoffwechselt und Kontraindikationen sind im Vergleich zu anderen Medikamenten eher seltener. 

Missbrauch

Piracetam gehört genauso wie Methylphenidat (Ritalin) oder Modafinil zur Gruppe der Neuroenhancer welche von Biohackern genutzt werden um die mentale Performance zu steigern. Dieser Missbrauch ist vor allem bei Studenten, Schüler und Manager häufig. Das ist nicht nur verboten sondern auch gefährlich. Um die selbe Wirkung zu erzielen sollte man zu natürlichen Alternativen greifen. 

Arbeit am Notebook

Lernen

Die größte Gruppe welche Missbrauch betreibt sind jedoch Schüler und insbesondere Studenten. Vor allem in den USA sind diese Substanzen weit Colleges und Universitäten sehr weit verbreitet. Am beliebtesten sind jedoch Adderall (in den USA) und Ritalin (in Deutschland). 

Erfahrung

Obwohl wir uns seit Jahren mit den verschiedensten Nootropika, insbesondere Neuroenhancer, beschäftigen haben wir noch keine direkten Erfahrungen mit Piracetam gemacht. Die potentiellen Nebenwirkungen sowie die Rezeptpflicht haben uns immer davor abgehalten. Auf der anderen Seite haben wir ausgesprochen effektive Methoden gefunden um unsere geistige Leistungsfähigkeit ohne Medikamente zu steigern. Dazu gehören unter anderem die Einnahme gewisser Pflanzenextrakte sowie Kombination gewisser Nährstoffe. Darauf basieren haben wir mittlerweile sogar ein eigenes Produkt entwickelt.

Produktempfehlung

Angesichts der potentiellen Nebenwirkungen von Piracetam und den positiven Erfahrungen die wir gemacht haben können wir ganz klar den japanischen bio Matcha Tee von Attila Hildmann empfehlen. Das, in Deutschland hergestellte, Produkt überzeugt durch Qualität und Geschmack. Die Wirkung von Matcha Tee ist geistig stimuliert und anregend. Jedoch im Vegleich zu Kaffee wesentlich sanfter und länger anhaltend. Natürlich ist es kein Medikament oder Arzneistoff aber eine natürliche Alternative zur potentiellen Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit. 

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Zusammenfassung

Piracetam ist ein Wirkstoff welcher zur Gruppe der Antidementiva gehört und zur Steigerung von der geistigen Leistungsfähigkeit eingesetzt wird. Diese ist auf den erhöhten Sauerstoff- sowie Zuckerstoffwechsel in der Zellen im Gehirn zurückzuführen. Die Studienlage diesbezüglich ist jedoch vergleichsweise schwach. Zudem gibt es eine Vielzahl von potentiellen Nebenwirkungen auch wenn Kontraindikationen eher selten sind. 

Aufgrund der Rezeptpflicht darf die Einnahme ohnehin nur durch einen Arzt statt finden. Wer jedoch auf natürliche Art und Weise die Gehirnleistung unterstützen möchte muss entsprechend auf Pflanzenextrakte und andere Nährstoffe ausweichen. 

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Hey, mein Name ist Clemens Kohlbacher und ich Co Founder von You Optimized. Als Biohacker und Ernährungsberater habe ich über die Jahre hinweg zahlreiche Erfahrungen und Know How gesammelt. Diese teile ich in unserem Magazin gerne mit euch.
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