Das Lernen lernen: TOP 10 Tipps & Methoden [Besser & Schneller]

Clemens
5. Januar 2020

Einleitung

Lernen ist nicht nur einer der wichtigsten Fähigkeiten für akademische oder berufliche Leistungen. Wir lernen täglich neue Dinge und gehört zur Natur Menschen. Lernen bedeutet sich weiter zu entwickeln. Lernen ist Evolution. Neben dem logischen Denken und Kombinieren ist es sehr nützlich sich viele Hard Facts zu merken und Inhalte auswendig zu können. Besonders Medizin und Jura Studenten werden das wissen.  Doch wie lernen wir am besten schnell auswendig? 

Hier ist ein Überblick der besten Methoden, Tipps & Tricks  wie man lernt bzw. die Lernfähigkeit letztendlich erhöht. 

TOP 10 Tipps zum Auswendig Lernen

Um effektiv lernen zu können gibt es ein paar Dinge die man unbedingt beachten. Darüber hinaus geben wir praktische Hacks um letztendlich noch schneller lernen zu können. Hier ist ein Überblick unserer TOP 10 Tipps um besser lernen zu können. 

Lerntyp bestimmen

Nach bevor man mit dem Lernen beginnt sollte man sich mit den verschiedenen Lerntypen befassen und den eigenen bestimmen. Denn wir alle lernen auf unterschiedliche Art und Weise. Wenn man die richtige Art für seinen Lerntypen findet kann man in der Regel wesentlich schneller und effizienter lernen. 

Es gibt vier verschiedene Arten bzw. Sinneskanäle durch die wir lernen können:

  • Auditiv (Lernen durch Hören der Inhalte) –  Tonaufnahmen, Podcast etc…
  • Visuell (Lernen durch Sehen der Inhalte) – Grafiken, Mind Maps, Präsentationen, Videos…
  • Motorisch (Lernen durch Angreifen der Inhalte) – 3D Modelle, Karteikarten…
  • Kommunikativ (Lernen durch den Austausch mit anderen) – Gruppendiskussionen, Lerngruppen—-

Man sollte individuell bestimmen für welchen Kanal bzw. welche Kanäle man sich entscheidet. Dafür gibt es bereits zahlreiche Tests im Internet. Natürlich kann man aus bisherigen Erfahrungen genauso Rückschlüsse ziehen um herauszufinden was bisher am besten funktioniert hat. Sobald man den Lerntyp bestimmt hat wird einem das auswendig Lernen wesentlich leichter fallen. 

Früher Start

Einer der wichtigsten Punkte wenn es um lernen geht ist der frühe Start. Das liegt daran, dass man sich über einen längeren Zeitraum gewisse Inhalte einfach besser merken kann. Wenn man beispielsweise ein Skript mit 20 Seiten lernen muss wird man es sich besser merken wenn man es 5 Tage lang jeden Tag 3 mal durchliest. Als an einem Tag 15 mal. Somit ist früher Start und Planung einer der wichtigsten Punkte wenn es um auswendig lernen geht. Das liegt mitunter daran, dass unser Gedächtnis im Schlaf Dinge speichert doch dazu gleich mehr. 

Deshalb sprechen auch immer wieder erfolgreiche Leute von “Consistency ist Key”. Je konsequenter, regelmäßiger und langfristiger wir gewisse Dinge tun desto besser werden diese abspeichern und verinnerlichen. Deshalb sollte man so früh wie möglich anfangen zu lernen und es zu einer täglichen Gewohnheit machen. Routinen sind der nächste Schritt zu langfristigen Lernerfolg jeglicher Art. 

Überblick, Struktur & Zeitplan

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist sich zu Beginn weg eine Struktur sowie eine Übersicht über die Dinge zu verschaffen die man auswendig lernen muss. Das ist insofern wichtig, da man dadurch während dem Lernen immer weiß wo man genau steht und einen Überblick hat. Zudem hilft es bei der Planung der zu lernenden Inhalte.

Nachdem man sich einen Überblick verschaffen hat und eine gewisse Struktur zu Recht gelegt hat sollte man umbedingt 

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PRO TIPP: SQ3R – Diese Acronym steht für Survery – Question – Read – Recite – Review und bezeichnet die Reihenfolge in der man sich Inhalte, insbesondere lange texte und Skripten durchlesen sollte um schnellstmöglich das wichtigsten daraus zu lernen und dennoch Überblick zu behalten. Als erstes überfliegt man den Text und verschafft sich einen Bild von der Gesamtsituation und den Inhalten (Survey). Anschließend stellt man die Frage welche Aspekte und Abschnitte wichtig und relevant sind (Question). Dann liest man diese Wort für Wort durch (Read). Im vierten Schritt beginnt man diese wieder selbst wiederzugeben (Recite). Zum Schluss betrachtet man das Gesamtbild und ordnet das gelernte ein (Review). 

Umfeld & Ablenkung

Wenn es darum geht Dinge (auswendig) zu lernen sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass es keine Ablenkung gibt und man voll fokussiert auf das Lernmaterial ist. Lediglich kleine Ablenkungen wie ein vibrierendes Handy oder ein Klingeln können den Fokus stören. Hirnforscher konnten schon in zahlreichen Studien herausfinden, dass das Gehirn mehrere Minuten braucht um wieder einen Task aufzugreifen nachdem es kurz abgelenkt wurde. Somit sollte man alle etwaigen Störquellen auf 0 reduzieren sodass man 100% Fokus auf das Lernmaterial hat. 

Ein weitere interessante Erkenntnis der Wissenschaft ist, dass wir die Inhalte die wir in einer gewissen Umgebung dort auch gleichzeitig wesentlich besser wieder geben können. Das bedeutet, dass wenn wir in dem Zimmer bzw. Raum wo die Prüfung in Zukunft statt findet lernen dort auch bessere Ergebnisse erzielen können. Das ist auf den Effekt der Konditionierung zurückzuführen. Wenn man die Möglichkeit hat ist das ein weiterer Vorteil. 

Persönlicher Bezug & Emotionen

Während dem auswendig Lernen ist keineswegs nur unsere linke Gehirnhälfte aktiv. Unsere Emotionen spielen auch eine starke Rolle wenn es um das Merken von vielen Informationen geht. Konkret geht es dabei vor allem darum einen persönliche und idealerweise Emotionalen Bezug herzustellen. Denn man einem Dinge egal sind wird man sie vergessen. Ist einem etwas wichtig, dann wird man es sich merken.

Deshalb sollte man stets eine emotionale Verbindung zu den Dingen aufbauen und idealerweise einen starken Praxisbezug zu den gelernten Inhalten herstellen. Wenn man sich beispielsweise vorstellt, dass die Inhalte die man lernen muss einem in der Praxis enorm weiterhelfen und man sich dadurch gut fühlt man diese leichter lernen.

Deshalb ist es für viele enorm schwierig sich Inhalte zu merken die nicht interessant bzw. relevant sind. Muss man diese jedoch lernen sollte man eine gewisse (emotionale) Relevanz herstellen. Man könnte sich Praxis Szenarien ausmalen in denen man die entsprechenden Dinge anwenden muss und welche Auswirkung das auf die eigenen Emotionen hätte.

Beispielsweise kann man Steuerrecht sehr interessant gestalten in dem man sich vor Augen führt wieviel Geld man sich beim Jahresabschluss spart wenn man steuerrechtliches Know How besitzt und dadurch einen enormen monetären Vorteil erzielt. 

Aktive Pausen

Wer viel lernt sollte natürlich auch Pausen machen. Idealerweise setzt man diese gezielt ein und plant diese auch schon im Voraus. Wenn man erst nach Stunden eine Pause macht ist es meist schon zu spät. Idealerweise macht man spätestens alle 45 Minuten eine Kurze Pause und alle 3 Stunden eine größere Pause. Somit verhindert man Erschöpfung und Müdigkeit durch zu intensives lernen.

Genauso wie beim Sport ist es wichtig das richtige Tempo zu wählen und auch gezielt Pausen zu machen. Dafür gibt es auch Studien welche nachweisen, dass die Produktivität während der Arbeit bzw. dem Lernens nach einer gewissen Zeit stark abfällt wenn man keine Pausen einlegt. Nachfolgend eine Grafik zur Darstellung. 

produktivität zeit

Prüfung / Test Simulieren

Am besten lernt man wenn man anderen beibringt was man selbst gelernt hat oder das gelernte in Form einer Prüfung wieder geben muss. Denn etwas zu lernen heist es auch zu verinnerlichen und nicht nur durchzulesen. Deshalb sollte man regelmäßig nach Beenden eines Lernabschnittes die wichtigsten Punkte nochmal ohne Hilfe erklären bzw. einen darauf abgestimmten Test absolvieren. Das hilft dabei das Gelernte nochmal zu festigen und vertieft das Verständnis bzw. Wissen. 

Bewegung

Sowohl während den einzelnen Pausen als auch über den gesamten Lernzeitraum gesehen ist es wichtig sich ausreichend zu bewegen. Sport und Bewegung sind essentiell für unsere Gesundheit und geistige Leistungsfähigkeit. Durch regelmäßigen Sport verbessert sich unser Kardiovaskuläres System was zu einer besseren Durchblutung und Nährstoffversorgung führt. Auch unser Gehirn benötigt, Sauerstoff, Glucose und andere Nährstoffe welche durch das Blut transportiert werden. 

Viele Unternehmer setzen deshalb auch Standing Desks um während dem Arbeiten stehen bzw. gehen zu können. Das verhindert nicht nur Schmerzen durch zu viel sitzen sondern hält auch den Kreislauf sowie die Durchblutung in Schwung. Man auch während dem auswendig Lernen spazieren gehen oder leichte Bewegung machen um sich die Inhalte noch besser zu merken. 

Studien konnten dies belegen und wiesen nach, dass Menschen die regelmäßig Sport betreiben auch mehr geistige Leistung bringen. Durch Sport kann man also auch aktiv seine eigene mentale Leistungsfähigkeit bzw. Lernfähigkeit erhöhen. 

Schlaf

Ein weiterer essentieller Faktor wenn es um Lernen geht ist Schlaf. Während dem Schlaf verarbeitet unser Körper bzw. das Gehirn alle über den Tag erhaltenen Informationen weiter und beginnt Prozesse abzuspeichern. Deshalb ist es notwendig ausreichend qualitativ hochwertigen Schlaf zu bekommen. Schlaf zu kürzen um mehr Zeit zum lernen zu haben ist keineswegs eine gute Entscheidung. 

Wenn wir viel lernen kann sogar unser Schlafbedarf ansteigen. In der Regel reichen aber 6-8h täglich aus. Diese sollten natürlich auch erholsam und tief sein weshalb Schlafhygiene ausgesprochen wichtig ist. Es hat einen Grund weshalb viele Profisportler und High Performer eigene Schlaf Coaches haben. 

Ernährung

Die Ernährung spielt neben Schlaf auch eine zentrale Rolle wenn es um unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit geht. Insbesondere wenn es um unsere Lernfähigkeit geht spielt die Ernährung eine entscheidende Rolle. Das liegt mitunter daran, dass das Gehirn rund 20% der Energie unseres Körpers benötigt obwohl es lediglich 2% der Gesamtmasse ausmacht. Somit benötigt unser Gehirn nicht nur einen großen Teil des Sauerstoffs sondern auch der Glucose und anderer Nährstoffe welche wir über die Ernährung zuführen. 

Grundsätzlich gilt, dass man auf eine vollwertige, biologische und überwiegend pflanzliche Ernährung achten sollte. Diese sollte reich an nährstoffreichen Lebensmittel und arm an verarbeiteten Fast Food sind. Zudem sollte weder zu viel noch zu wenig Kalorien zuführen. Ein zu hoher Kalorienüberschuss kann uns durch die ständige Verdauung müde machen und zu wenig Kalorien kann unsere Lernfähigkeit senken. 

Folgende Mikronährstoffe sind für das Gehirn und letztendlich unsere Lernfähigkeit besonders wichtig:

  • Omega 3 Fettsäuren
  • Vitamin B12
  • Eisen
  • Magnesium
  • Kalium

Darüber hinaus sollten wir selbstverständlich genügend Wasser trinken. Denn unser Gehirn besteht genauso wie unser restlicher Körper zum größten Teil aus Wasser. Mindestens 2l täglich sollte jeder durch Wasser zuführen. Zudem kann man durch den Konsum von wasserhaltigen Obst und Gemüse die Zufuhr erhöhen. 

Nootropika

Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte kann Nootropika zu sich nehmen. Dieser Begriff ist in den letzten Jahren durch zahlreiche Biohacker aber auch Mediziner immer beliebter geworden. Darunter versteht man Substanzen welche sich positiv auf unser Gehirn und zentrales Nervensystem auswirken. Zu den Nootropika gehören unter anderem Nährstoffe, Pflanzenextrakte, Superfoods auch auch Medikamente (wie z.B Ritalin, oder Modafinil). Letztere empfehlen nicht und dürfen nur durch einen Arzt angeordnet werden. Folgende Nootropika empfehlen wir jedoch gezielt einzusetzen:

  • Brahmi (Bacopa Monnieri(
  • Ginkgo Biloba
  • Schwarzer Kaffee
  • Huperzia Serrata
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Lernkiller 

Es gibt auch absolute NoGos welche den Lernerfolg verlangsamen bzw. verhindern können. Diese sollten weitgehend bzw. so gut wie möglich verhindert werden man optimale Ergebnisse während dem Lernen zu erzielen. Es sind mitunter grundlegende Aspekte welche sich negativ auf unsere gesamte Gesundheit und Leistungsfähigkeit auswirken. 

Stress

Stress ist im richtigen Maße lebensnotwendig und somit durchaus positiv. Die meisten Menschen haben jedoch zu viel Stress. Das schädigt nicht nur unsere Gesundheit sondern auch Leistungsfähigkeit. Zu viel Stress kann dazu führen, dass unser Gehirn auf “Survival Mode” schaltet und nur mehr für die wichtigsten Aufgaben fähig ist. Neue Dinge unter zu hohem Druck und Stress zu lernen ist sehr schwer. 

Alkohol

Alkohol ist vermutlich einer der schlechtesten Substanzen für unser Gehirn. Es beeinträchtigt nicht nur Kurzfristig unsere Lernfähigkeit sondern wirkt sich auch langfristig sehr negativ darauf aus. Denn der Abbau von Alkohol benötigt mit unter Aminosäuren welche sich auch in unserem Gehirn befinden. Langzeit Konsum von Alkohol kann somit unsere Gehirnmasse reduzieren. 

Fast Food

Dass Fast Food ungesund ist sollten die meisten bereits wissen. Vor allem überzuckertes, fettiges oder stark verarbeitetes Essen macht uns müde und beeinträchtigt unsere Lernfähigkeit enorm. Im schlimmsten Fall kann es zu temporären Brainfog kommen. Deshalb lieber darauf verzichten, selbst kochen und gesunde Alternativen vorziehen. 

Tabak

Auch hierzu muss nicht viel erklärt werden. Tabak ist ungesund und kann uns beim Lernen behindern. Regelmäßiges Rauchen kann unsere Durchblutung stören und Konzentrationsfähigkeit mindern. Somit ein No Go für alle die regelmäßig lernen. 

Erfahrung

Unserer Erfahrung nach macht es auf jeden Fall Sinn lernen zu lernen. Denn man kann falsch lernen. Durch richtiges Lernen spart man sehr viel Zeit und hat wesentlich schneller Erfolge. Dabei setzen wir auf eine solide Basis aus gesunder Ernährung, Sport und Schlaf. Darüber hinaus supplementieren wir die wichtigsten Nährstoffe sowie Nootropika um unsere Gehirnleistung zu maximieren und das lernen zu erleichtern.

Das lernen an sich gestalten wir sehr strukturiert und nach einem Plan. Dabei kennen wir unsere individuell Lerntypen sehr gut und bauen die Lernstrategie dementsprechend auf. Glücklicherweise lernen wir fast nur Dinge welche uns grundsätzlich interessieren und haben es deshalb leichter beim lernen. Ansonsten assoziieren wir positive Emotionen mit dem Lernaufgaben und geben denen persönliche Relevanz.

Produktempfehlung

Wenn es darum geht die Lernleistung mit Nootropika zu verbessern haben wir eine klare Produktempfehlung. Das Produkt VISION von SuppYourMind kombiniert hochdosierte Pflanzenextrakte mit wichtigen Nährstoffe um das Gehirn bei der Arbeit zu unterstützen. Eine absolute Empfehlung vor allem wenn es um das Preis Leistung Verhältnis geht. 

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Zusammenfassung

Auch das Lernen kann man lernen. Es macht sogar durchaus Sinn sich zuerst damit zu befassen wie man richtig lernt um letztendlich das meiste aus dem Lernen raus zu holen die bestmöglichen Resultate zu erzielen. Dabei ist es vor allem wichtig auf grundlegende Dinge wie Ernährung, Bewegung und Schlaf zu achten. Idealerweise plant man das Lernen und erstellt auch eine individuelle Strategie welche auf den eignen Lerntyp sowie die eignen Interessen abgestimmt sind. 

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Clemens

Clemens

Hey, mein Name ist Clemens Kohlbacher und ich Co Founder von You Optimized. Als Biohacker und Ernährungsberater habe ich über die Jahre hinweg zahlreiche Erfahrungen und Know How gesammelt. Diese teile ich in unserem Magazin gerne mit euch.
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